Ist er satt
21. November 2009 von glummMalerin Eggert zeigt Pferde, ich komm mit dem Hund nach Haus
18. November 2009 von glumm
Natürlich ist das witzig, wenn die Leute lieber verzweifelt auf ihr Navigationsgerät starren und eine Software anbeten, als mal eben das Autofenster runterzulassen und nach dem Weg zu fragen. Aber auch ein bißchen ärgerlich. Ich mein, ich kenne mich schließlich hier in der Gegend aus. Oder sieht man das nicht?
*
Als ich mit dem Hund von der Abendrunde heimkehre, ist es stockfinster. Es duftet nach frischen Pfannkuchen und im Gartenhäuschen läuft Shame Shame Shame von Shirley & Company, Shame on you, if you can’t dance too. Ich steh im Garten, tanze auf feuchtem Laub und bin zwei Minuten lang überglücklich.
… Schon bevor er Freitagabends die Tür zum überfüllten Mumms aufstieß, hörte man den heiseren Gesang: „Linkes Bein hüpft hin und her, rechtes Bein tut sich nicht schwer, zwei Beine gehen von ganz allein – in das nächste Wirtshaus rein..!“ Dann schob sich eine kapitale Kinnlade hinter der Säule hervor, wie ein Löffelbagger, der den Weg zum Tresen freischaufelte. Es folgte der Rest des Schädels, sein kräftiger untersetzter Körper, die Säbelbeine.
„Platz da, ihr Haderlumpen!“
Benzini war da. Das Wochenende ging los.
Sonntagnacht, ein Uhr. Das Wochenende war praktisch gelaufen. …
An der Geschichte Der weiße Prinz (Testosteron und Bauernskat – Saufen mit Benzini) habe ich verdammt lange gesessen. Das war eine dicke fette 40-Stunden-Woche, plus Überstunden.
Malerin Eggert – Wehmut im November
17. November 2009 von glummGrande Dame
13. November 2009 von glummHoffentlich ist die alte Dame krank, sagten wir, wenn sie wochenlang nirgends auftauchte. Hoffentlich ist sie nicht tot. Und dann begegnete sie uns am steilen Klauberg, der mit seinen 18 Prozent Steigung noch jedem das Salz ins Gesicht schwemmt. Sie kraxelte den Weg hoch, vergnügt vor sich hinmurmelnd. Blieb alle paar Schritte stehen und beguckte sich die Welt. Was gerade so anlag. Lächelte sie an. 90 Jahre alt, ärmlich der Mantel, mini die Rente. Stets allein unterwegs. Hallo, grüßten wir. Die Grande Dame lächelte. Eine Kostbarkeit aus dem alten Porzellan-Europa, zerbrechlich und hager. Wir haben sie seit dem Frühjahr nicht mehr gesehen.

(P.S.: Emailproblem behoben, Kommentare wieder auf. Hat nur ein Jahr gedauert.)
Fotostrecke (6): „Eigentlich ist es eine lustige Stadt, wenn man die Augen dafür hat“ (Malerin Eggert)
10. November 2009 von glumm
Wupperstrasse

Löwin

Ein Foto beschreibt jenen flüchtigen Moment, den es in dieser Festigkeit niemals gegeben hat.

"Was Frauen wollen? Ganz einfach: Immer das andere", sagt sie.

Sämtliche Fotos: 2004

Treppenbach

Die Speisung (Am Bärenloch)


Dame, aus dem Nebel

Toilettenwagenaufsicht, Goerdeler Strasse

Einkaufszentrum

Bassist einer Solinger Garagen-Rock-Kapelle

Malerin Eggert begeht Meigener Strasse I

Malerin Eggert III, von dem Schwarzem Hund geshanghaid

Wupperstrasse

Am Kannenhof

Dieses Etagenblau

Diese Baumstrasse

Diese Lamellen (Blick in den Blitz)

Die Erde ist rund, die Sterne nicht weit

Gasangriff I

Gasangriff II

"Fleisch, Salat, Kartoffeln - in meinem Bauch trifft sich gerade das Who is who der Nahrungskette" (Malerin Eggert/die Gräfin)

Meigener Str. II

Meigener Str. III

Raindrops & Kisskiss
Ich glaube
5. November 2009 von glummWenn man denkt, dass es passieren könnte, passiert es nicht. Wenn man unter der Brücke hergeht. Wo der Bürgersteig schmal ist wie ein Handtuch, wo einem der Autoverkehr im Genick sitzt. Wo man denkt: wenn jetzt ein Fahrer die Kontrolle verliert. Dann. War es das. Gewesen.
Dann nicht.
Es passiert, wenn man mit den Gedanken woanders ist. Wenn alle Beteiligten , später befragt, woanders waren. Unter der Brücke. Schreit von hinten ein Kleinwagen heran. Die Fahrerin bückt sich nach dem runtergefallenen Schnuller. Als sie aufschaut, blendet die Sonne. Ein strahlender Wintertag. Ecke Pottshaus/ Cronenberger Strasse.

Polizeifoto
Auf 500beine lacht Presley.
Aus dem Geheimen Hausbuch der Susanne Eggert, XI
4. November 2009 von glumm
Tusche/Aquarell, 2007
Fotostrecke (5)
2. November 2009 von glumm
Robustes Mandat

Clemens-Galerien Solingen (Die römische Sicht)

"He, Kollega, wohin?"

"Ich verpiss mich." (Zedernweg)
Sich jeden Tag so zu justieren, dass man einigermaßen glücklich über die Runden kommt, das ist die Cunst.

Das ist die Frau im Feld

Die Felder Str. und eins ihrer Gebaeude

Caprisonne


Kippenautomat, Solingen-Ohligs 2001

Teller mit Ei, Tasse Tee, abgekämpft. 2005

Etikette: Wie man korrekt seine Mandarine schält

Ay caramba!

(23. Juni 2003)

Fremder Hund

Fr Moll
Fotostrecke (4)
30. Oktober 2009 von glumm
Solingen, Am Ufergarten, Oktober 2004)

Strassenecke Schiller-und Margartenstrasse September 04

Noch ne Strasse (3). Weitere beliebte Sequels: Terminator 3 - Stirb langsam 4 - Komm nach Haus um 5 - Laß mich in Ruh um 6.

Am Kannenhof, oberer Teil. Okt 04

(Nov. 2003)

Heilige Fritten (Nov 03, Kölner Strasse)

(Haltestelle Mühlenplatz, 22. Okt. 2004)

Da! Sie tun es schon wieder! (siehe Fotostrecke 3) Ort unbekannt, 10/04

!he!

Gern nahm ich auch die Verfolgung von unbescholtenen Personen auf.

Hier verfolge ich am 12. März 2004 den buckligen Terrorhelfer Fritz R.

Der Verdächtige bewegt sich signifikant in Richtung Meigener Strasse..

..in die er einbiegt..

.. schnaubt..

..und endlich hinter der verwitterten Schulbus-Haltestelle verschwindet. (hier: Archivfoto/März 2004).

Teller Grünkohl

Die Braut ist blau 1 (Dezember 2003)

Die Braut ist blau 2
Fotostrecke (3)
29. Oktober 2009 von glumm
Um direkt mal klarzustellen, wo wir uns befinden.

Wo man auch hergeht, der Herr ist schon da und wartet auf dich. Sagen wir ruhig mich, o Herr.

In die Tonnen gekloppt.

Süchtiges Verhalten gleich welcher Art nennt der Holländer ganz richtig "Versklavung." Aus lauter Angst, mir könnte ein Motiv durch die Lappen gehen, traf man mich zwischen 2001 und 2004 niemals ohne Kamera an. Erst niemals ohne Rollei-Sucherkamera, die ich auf der Strasse gefunden hatte, später niemals ohne Minolta-Spiegelreflex. Was aber reflexativ schnuppe war. Wichtig zum Fotografieren sind allein die Beine zum Laufen und die Augen zum Hingucken. Und ein grundsüchtiger Charakter. Jagdverhalten. Knipserglück.

Hätte ich sonst diesen wundersamen Einzel-Fuß entdeckt? Wupperstraße im Juli 2004.

Oder Frau Moll auf der Treppe. ("Das buschige Stück.")

Oder der Bub im Platzregen, Wupperstaße Juni 2004.

Roter Regenschirm, Park Am Kannenhof.

Sportwagen, Garagenhof. (April 2004/ Innenstadt SG)

Mal ganz nüchtern nachgelacht. (Laterne Klingenstrasse, gegenüber Einfahrt Meigener Strasse, 2002)

Baum in der Nacht: "Der glänzende Negerstamm" (Herbst 2001, Wupperberge).

Handlauf Korkenziehertrasse (06/04)

Irdische Gräfin (Mai 2005).

Zugabe (1): Unschuldiger kleiner Hund wird aufs Strassenbahnfahren gedrillt, nachdem er als Reserve-Schaffner durch die Prüfung gerauscht war (April 2004, Papageiensiedlung)

Zugabe (2): s.o.








