Experten nehmen an, dass Glumm zugeschriebene Sätze wie:
„Die Küche ist die Seele
und in meiner Küche
wohnt ein
Hund“
sich in seinem Sprachzentrum zunächst in Ekstase schunkeln, bevor sie auf seine Zunge drängen und dort einen Impuls auslösen, der gemeinhin als Idee eingezeichnet, „ah so.“
Doch woher solche Sätze kommen, aus welchen Schichten, aus welch unstetem Tagebau, diese Frage ist damit natürlich nicht beantwortet. Und hat denn jemand gefragt? Wovon redet man hier überhaupt!? Von Mettwurst?
*
„Magst du meine DNS etwa nicht..?!“ fragt sie mit spitzer Zunge, als ich ein langes Haar von ihr im Nachtisch finde und langsam heraus fische.
„Doch. Ist lecker.“
*
Die böse Religion, das, was uns wirklich bedroht, ist nicht die Religion der Muslime, nein, es ist das Sublime: die uns sublim alles unterjubeln wollen, in Verkaufslandschaften.
*
Sie findet Bäume hoch erotisch.
„Junge, bist du sexy..!“ schmeichelt sie einem besonders stattlichen Exemplar am Altenbau, und der Galan verneigt sich leicht im Septemberwind.
Schlagworte: Glumm
4. September 2008 um 3:00 |
„Das Bad ist die Seele und in meinem Bad wohnen Silberfischchen.“