Menschen, die beim Lesen lächeln, sind schöne Menschen. Lasst uns schöne Menschen machen.
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Manchmal bin ich so was von schwer von Begriff, oder wie wir früher sagten, schwer von Kapee. Schon als Pico hab ich nicht kapiert, warum andere Jungs auf dem Schulhof immer “Deckel hoch, Wasser kocht!” riefen, wenn sie hinter den Mädchen herrannten und ihnen den Rock hoch rissen. Welches Wasser, welcher Deckel? Und wo kochte da was? Zur Sicherheit habe ich meistens mitgegrölt.
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Wo nichts passiert, ist alles möglich.
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“Wenn ich da noch länger hingucke, krieg ich selber Rückenschmerzen”, schimpft sie und unterstellt der Moderatorin der Kultursendung auf 3Sat eine Hüftfehlstellung, weil sie so schief im Bild steht. “Erst dachte ich, die lehnt sich im Studio irgendwo an, aber das haut nicht hin. Die steht so krumm. Das ist ne verdammte Schmorgurke.”
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Als ich freitagabends wach werde, läuft ein Western. In einem Saloon stimmt der Cowboy am Klavier einen Song an, dessen Intro mir bekannt vorkommt. Ich weiss aber nicht, welches Stück das ist. Ich komm nicht drauf. Ich steck noch halb im Traum drin, und da ist dieser Song, auf dessen Titel ich nicht komme. Das kann mich wahnsinnig machen. Die Gäste im Saloon fallen nacheinander in den Song ein, und da kommt die Gräfin vom Klo. “He, du bist ja wach!” Sie schnippt mit den Fingern. “Was ist das noch mal?!” Kurz bevor der schwärmerische Refrain einsetzt, wir haben die Lautstärke voll aufgedreht, kommen wir gleichzeitig drauf: “SWEET CAROLINE..!” von Neil Diamond, “GOOD TIMES NEVER SEEM SO GOOD.” “Da möchte man im offenen Chevy sitzen”, ruft die Gräfin in die Gitarre rein, “die Haare flattern im Wind, irgendwo in Amerika, und keiner weiss, wo man ankommt!”
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“Du hast gar kein Gehirn im Kopf, sondern raschelndes Papier, das bedruckt werden will.”
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“Wir zerstören die Natur, wir zerstören die Wiege der Menschheit. Das ist so, als würde man seiner eigenen Mutter in den Bauch scheissen.”
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“Zuweilen hab ich zu weinen.”
- Die Gräfin -
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- Schreiben ist ein bißchen so, als stecke einem eine angenehme Mausefalle am Finger -
aus Sprockhövel auf
Schlagwörter: Deutschland, Glumm, Susanne Eggert


28. Juli 2011 um 11:31 |
deckel hoch der kaffee kocht , meiner erinnerung nach..
aufregendes spiel ,rock hochziehen und den slip runter ..
das waren noch zeiten in der 3a..
heute tragen die mädels ja unten geschlossen..hihi
28. Juli 2011 um 19:47 |
Zuweilen hab ich zu weinen …
Ebenso würdevoll wie elegant – eine Frau von Welt!
28. Juli 2011 um 20:16 |
[...] Deckel hoch, Wasser kocht « Glumm “Wir zerstören die Natur, wir zerstören die Wiege der Menschheit. Das ist so, als würde man seiner eigenen Mutter in den Bauch scheissen.“ [...]
28. Juli 2011 um 23:04 |
[...] Deckel hoch, Wasser kocht « Glumm "Wir zerstören die Natur, wir zerstören die Wiege der Menschheit. Das ist so, als würde man seiner eigenen Mutter in den Bauch scheissen.“ [...]
29. Juli 2011 um 11:59 |
„Wir zerstören die Natur, wir zerstören die Wiege der Menschheit. Das ist so, als würde man seiner eigenen Mutter in den Bauch scheissen.“
AAMOF: nach all den jahren schafft glumm es immer noch mit einem einzigen satz mich abzuschießen mit frischen wahrheiten. liest man nirgends.you made my day.
31. Januar 2012 um 13:38 |
[...] 29. Deckel hoch, Wasser kocht [...]