1.) Sieben Tage die Woche sich selbst überraschen. Ja, hat man denn nie frei!?
2.) Manchmal bekommt man zu hören, wir hätten Luxusprobleme hier im Westen. Na sicher doch, wir leben schließlich im Luxus, oder nicht? Was sollen wir denn da sonst für Probleme haben?
3.) Wenn man zehn Tage im Bett gelegen hat und geht dann erstmals vor die Tür, fühlt man sich schneeweiß, von innen. Die Vögel piepen laut wie Kawasaki, alles ist klar und groß wie 1 Über-Ich.
4.) Du sollst niemals deinem Schicksal nachlaufen. Es wird dich schon finden. Es ist schließlich deines.
5.) „Wenn man lange im Bett liegt, fallen einem die Organe in den Kopf.“ (Die Gräfin)
6.) Die Schuppen in seinem Haar sahen aus , als wären sie direkt von der Großhirnrinde produziert worden, mit mächtig viel Fließfett. Er war unser Musiklehrer. Er liebte Cool-Jazz.
7.) Das Schicksal, für manchen ein schicker Schal.
8.) Frau Moll und ihr Futter, das ist ein Kapitel für sich. Da lässt sie nichts drauf kommen. Da kann man sie am Hinterkörper anzünden und das Fell lichterloh in Brand setzen, so lange sich in den vorderen Regionen um die Schnauze herum ein gut gefüllter Napf befindet, juchhu!
9.) „Große Sprünge“, meint die Gräfin zum Jahresanfang, „sind kleines Fliegen.“
10.) An guten Tagen herrschte im Mumms eine Atmosphäre, als wäre da noch ein Hinterzimmer, in dem Geld gefälscht wurde.
11.) Es gibt einen ganzen Haufen Trottel, arrogante Stöckelschuh-Kühe, Arschkriecher, Neidhammel, inkompetentes Pack und was weiß ich nicht alles, aber wenn es sie nicht gäbe, hätte man nichts zu berichten von Trotteln, arroganten Stöckelschuh-Kühen, Arschkriechern, Neidhammeln und inkompetentem Pack. Willkommen in Eurer Welt.
12.) Wenn sie aus dem Entspannungsbad steigt, fühlt sich alles schön leicht an und schön schwer zugleich, sagt sie, „als hätten sich alle Muskeln auf den Boden gelegt, auch die, die man sonst nie benutzt, aber die liegen ja eh schon.“
13.) Frau Molls Motto: „Fressen gehört dem, der es findet.“
14). Wenn man beim Arschabwischen spürt, dass die Haut um die Rosette herum runzlig wird, Hallelujah, dann wird man alt, verdammte Scheiße.
15.) Eine weiteres Indiz, dass man altert: Wenn man wehmütig feststellt, dass gewisse Sätze, die früher an der Tagesordnung waren, plötzlich ausgestorben sind, „Haste mal ne Aktive?“