Sachen, die ich gut finde

Ich mag es, wenn sie sich spätabends zu mir rüberbeugt und einen Kuss gibt und viel Spaß beim Träumen wünscht, „oder was auch immer du da treibst, wenn dir gleich die Augen zufallen.“

Ich mag es den Sachen nahe zu kommen, denn je näher man den Sachen kommt, desto eher verschwinden sie auch wieder und man kann aufstehen und sich die Strümpfe anziehen und die Hose.

Ich mag die kleine Szene, wo der ältetste der drei Rocketta-Brüder mit zwölf Monaten Mietrückstand und einem gewaltigen Hexenschuss nach Hause humpelt, zwei Pullen Zuckerrohrschnaps unterm Arm. Er wird bereits erwartet, und zwar von einigen Gerichtsvollziehern und Handwerkern sowie Polizeischutz, doch er bleibt freundlich und gelassen. „Hereinspaziert, die Herrschaften“, ruft er und zählt erstmal durch. „Soso, sechs Mann am Start.. gut. Wer will alles ein Schnäpschen?“ Die Zwangsräumung verläuft in gelöster Stimmung.

Ich mag meine innere Stimme, den besten Außendienstmitarbeiter.

Ich mag es, nein zu sagen zur Gesellschaft und ihr dennoch etwas zurückzugeben, das ist der Kniff aller großen Herzen.

Ich mag dieses unbestimmte, niemals verstummende Gefühl von Weltende, das mich schon als Teenager im Griff hatte, wenn ich im Frühling die Schule schwänzte und lieber am Tresen hockte und nichts mit meiner Zeit anzufangen wusste.

Ich mag den Anblick von Bodybuildern, diese triefenden Gebirgen aus Muskeln und Öl und untenrum ist eine Ausbuchtung, als stünde eine einzelne Kaffeebohne quer im Höschen.

Ich mag Väter, die mit der Familie in Urlaub fahren und eine einzige Badehose im Gepäck haben. Was ich nicht so sehr mag sind Väter, die coole weite Badeshorts tragen und wo unten links ein einzelnes Ei herausguckt.

Ich mag diese dunklen Gestalten am Kaugummiapparat, die nicht auf Ansprache reagieren.

Ich mag den Rhythmus von Give peace a chance, er trumpft auf wie eine Schlaghose aus den Siebzigern.

Ich mag sofortige Wiederbelebung durch Kunst und diese andere Zukunftsvision: Wer eine Technik erfindet, wie man das überflüssige Fett aus dem Bauchraum einer Frau ohne Aufschneiden hoch in ihre Brüste bekommt, der hat noch für seine Ururenkel ausgesorgt.

Ich mag Bücher, die heftig gelesen wurden, die aussehen wie ein seit vielen Monaten ungemachtes Bett.

Ich mag den Inhalt eines Männerhandtäschchen der 80erjahre: Einwegfeuerzeug, Kippen, Glas Bier.

Ich mag das sogenannte Handicap-Prinzip der Natur: Wer sich einen Nachteil leisten kann, wird von Feinden als besonders stark wahrgenommen.

Ich mag es, auf Schleichwegen zu mir selbst unterwegs zu sein, das habe ich von der Gräfin gelernt, manchmal muss man allerdings die Türe eintreten, den säumigen Mieter verwichsen und alles einsacken, was an Gold und Silber anwesend ist.

Ich mag Blattgold, Unhold und 5000 Volt, ich mag ausgezahlten Sold und den Bourbon unverzollt, Hauptsache, es rollt.

Ich mag es, wenn ihr beim Anmachen des Möhrensalats aus einem Meter Höhe ein Gummiring vom Gewürzboard in die Salatschüssel fällt und sie sofort „Gummi im Salat“ singt, nach der Melodie von You’re the one that I want.

Ich mag Geschichten, die das Leben besser nicht geschrieben hätte.

Ich mag diese Art Pop-Songs, die sich voranschleppt wie einer diese Tage, an dem man es schwer hat, doch spät am Abend ist die Sache ausgestanden.

Ich mag Dichter sind heilig und Klos sind dreckig, na und?!, das hat Lena mal gesagt, das fand ich gut.

Ich mag jeden richtig gewählten Zeitpunkt, weil hinter jedem richtig gewählten Zeitpunkt mindestens sechzig falsche auf der Bank sitzen, die nur darauf brennen, endlich zum Einsatz zu kommen.

Ich mag Sätze, die einen anknallen wie erstklassiges Koks, die dampfen und zischen wie Brandzeichen, die aufbrausen wie Hitzköpfe, kurzum – die ein für alle Mal die Dinge auf einen magischen Nenner bringen, in schwarz geteerten Blockbuchstaben und mit doppeltem Ausrufezeichen:

SHINDIG!

Ich mag Litfasssäulen, die ruhenden Minipizzas unter den NASA-Raketen: Ich mag Vergleiche, die ein paar Meter weit humpeln und dann mit schiefgelaufenen Absätzen tot zusammenbrechen.

Ich mag es, Studenten beim Telefonieren im Bus zuzuhören, „Wenn ich die Rechteklausur verscheisse, dann hab ich verkackt.. ja.. ist meist so.. wenn ich ein verschissenes Gefühl hab, dann verkacke ich auch.. genau“, ohne mich umzudrehen. Bringt ja nichts. In diesem Fall.

Ich mag es, mein Leben als Glumm Revue passieren zu lassen, denn wo ich auch hinsehe, nichts als clevere Schachzüge, obwohl das Wort Glumm, veraltet, trübe bedeutet. Du trübest das Wasser mit deinen Füßen, und machest seine Ströme glumm, Ezech. 32, 2. (Ein anderes Wort ist das Meklenburgische Glumm, für ein unter der Asche glimmendes Feuer .)

Ich mag Grünkohl

Ich mag die Idee des Lebens, allein geboren zu werden, allein zu sterben, und zwischendurch ein paar Leute zu treffen, und wenn man Glück hat, nette.

Ich mag Jammern, Wehklagen und Meckern wie ein Meister, dabei ist das doch erst der Anfang, das können wir noch viel besser, und jetzt alle.

Dann mag ich den gut strukturierten Muskelschlamm im Oberkörper von Iggy Pop und die roten Bäckchen im Kripogesicht meines alten Freundes Karlos, (alte Tiefsee-Meduse, du Röhrenwurm!), die mich an romantisches Ballonglühen auf dem Flugplatzfest erinnern. (Sich umzubringen im Kreise seiner Freunde – was gibt es Größeres, solange es Freunde gibt.)

Ich mag es, wenn mich alle im Stich lassen, wenn keiner mehr an mich glaubt, dann dauert es nicht mehr lange und ich kann kommen. (Eine Situation, die man gelegentlich künstlich herbeiführen muss, wenn es partout nicht anders geht.)

Ich mag Tee am Abend, danach bin ich richtig rollig geworden, wie eine Katze, die Baldrian riecht.

Ich mag Abkürzungen und kleine Hopser weg von der Wirklichkeit.

Ab und an mag ich es, drei Wochen lang nicht zu scheißen – und dann musste Hulk groß.

Ich mag achtlos weggeworfene leere Zipperbags  mit winzigen Anhaftungen von selbstgezüchtetem, leichten, die Seele öffnenden Mariuhana, und nicht diesen chemischen Pfusch aus niederländischen Krafthäusern.

Ich mag Verlierer.

Ja, ich hab ein Faible für Gesockse und verkommene Subjektive, ich mag skurrile Gewinner und andere Personen. Die müssen nicht notwendigerweise skurrile Namen tragen, das ist nicht nötig. Die können ruhig, sagen wir, Orion Specht heißen. Oder Herr Billwitz. Randolph Stuttgard. Kinkerlitzchen Carmichael. Batzen Dill.

Alles kein Problem.

Siegesgewiss in die Schlacht ziehen und dann 0:10 auf die Mütze kriegen, find ich gut. Mit Mitte Vierzig vor lauter Lachen in die Hosen machen und dann mit kleinen staksigen Schritten nach Hause eilen, damit niemand die verdammten Pissflecken sieht, das ist gut. Sehr gut sind alle Sachen, die nicht so laufen wie geplant, die sind immer gut. Nicht immer, natürlich. Null zu zehn untergehen ist wahrlich kein Coup. Aber notwendig. Bisweilen.

Wach werden und die Freundin pult dir im Auge herum, weil sie nach dem Rechten sehen will, “wie es eigentlich dahinter aussieht, wenn du schläfst”, das tut weh, geht aber in Ordnung. Super Sache.

Steh ich nicht so drauf.

Den ganzen Tag mit dem Geschmack des Traums durch die Gegend laufen, mit dem man wach geworden ist, an den man sich aber kaum erinnert, finde ich, von der Atmosphäre her, gelungen.

Ich gebe es hiermit zu: Jawohl, ich mag die Welt, wie sie ist.

Die Welt ist eine Kirche, in der das Volk niederkniet und so tut, als ob es bete. In Wahrheit reiben sich alle die Hände. (Aber das geht in Ordnung).

Ich liebe diese Szene im Finale der Fußballweltmeisterschaft 1986 in Mexiko-Stadt, als Diego Maradona nach einem gelungenen Sololauf plötzlich stehen bleibt, sich bückt und seinen eigenen Füssen applaudiert, auch wenn anscheinend nur ich das gesehen habe an meinem Fernseher, niemand sonst.

Ich mag es, zum Soundtrack eines Ballerfilms aus Hongkong rhythmisch korrekt mit dem Kugelschreiber zu quietschen, und ich mag es, früh am Tag die Haustür zu öffnen und der Rubel rollt zur Stube hinein bis ich mit erstickender Stimme nöle, “nun ist gut, Sergej! Lass gut sein..”

Ich mag es, wenn Leute gleichzeitig reden und rauchen können, wenn die Kippe im Mund rotiert wie ein Schraubenschlüssel, das ist genial, mein alter Kumpel Pudding ist ein Meister darin, ich glaube, er lebt nicht mehr, er läuft mir nicht mehr über den Weg, was ist bloß mit Pudding los.

Ich mag es, im Bus Platz zu nehmen und der Fahrer tut etwas, was ich lange nicht gehört habe: Er pfeift ein Lied. Er pfeift Volare, er pfeift es laut und vernehmlich, er pfeift die Sonne in den Bus. Nächste Station: Hoffnung.

Ich mag die Liebe zum Detail, ein zartes Hackebeil.

Ich mag Flure und Dielen, Flure und Dielen sind die Zwischenwelten jeder Wohnung, die Orte, an denen die Toten und die Lebenden jeder Familie um Mitternacht zusammenkommen und Pauke hauen.

Ich mag Schornsteine im tiefen Winter, aus denen weißer Rauch aufsteigt, als habe jedes Heim seinen eigenen Papst gewählt.

Ich mag Gott. Ich weiß nicht, ob Gott existiert. Ich glaube nicht. Aber ich hätte es gern. Ich fände es besser, wenn es Gott gibt. Ich würde mich für einen Mann entscheiden, als Gott. Ein Mann mit kanariengelber Fliege. Keine Frau. Oder nur eine vornehme Herzogin mit teurem Zobel und einem ungeduldigen Fingerschnippen, wenn es ihr drunten auf der Erde mal wieder zu trödelig vonstatten geht. Zu wenig schick. Ist Gott aber ein Mann, was ich vermute, dann ist Gott Österreicher – ein österreichischer Metzger, 47 Jahre alt, der sein Stammcafe hat und ein gewaltiges Methadonproblem am Hals, er nuschelt ein wenig wie alle Wiener. Keine große Sache. Gott eben.

Ich mag Österreicher

Ich mag es, wenn die Gräfin im Dunkeln zu mir ins Bett steigt und den Fleck vom Kopfkissen schnippen will, doch der Fleck erweist sich als hartnäckig, er lässt sich nicht fortwischen, es ist ein sehr heller Fleck, natürlich! es ist das Mondlicht.

Ich mag es, der Gräfin eine Riesenextratüte Ungarische Chips mitzubringen, wenn sie ihre Tage hat, Darling, deine Periodenkartoffeln, welche Frau würde das nicht mögen.

Ich mag es, wenn plötzlich etwas passiert, wofür man gar nichts kann, das ist schön.

Ich mag Menschen, dieses kurze Winseln im All.

Ich mag Magie, manchmal merke ich nichts davon.

Ich mag mein Zuhause. Männer sind immer nur so gut wie ihr Zuhause. Auch unterwegs im Zelt.

An kalten Wintertagen mit einem halben Meter Neuschnee, wenn das Erdgas aus Kasachstan in den Heizkörpern weht, mag ich es drinzubleiben. Wenn Kondensstreifen kreuz und quer am eisigblauen Himmel stehen, wie Sirtaki tanzende, aus den Händen gefallene weiße Schreibstifte.

Ich mag Gedanken, die sich im ganzen Körper verteilen wie tausend kleine Vagabunden.

Ich mag Menschen, die den Eindruck vermitteln, die Ruhe der ganzen Welt mache sich in ihnen breit.

Ich mag es, wenn die Gräfin beim Spaziergang am heiligen Sonntag einmal mehr im Mittelpunkt meiner Öffentlichkeit steht und ich das Notizbuch so oft zücke, dass wir in zwanzig Minuten nicht einen Meter vorankommen, weil sie stets einen neuen schönen Satz erfindet, den ich mir nicht entgehen lassen kann.

Ich mag es, mitten in der Nacht die Brille aufzusetzen, damit ich auch was zu sehen kriege in meinem Traum und nicht jemanden grüße, den ich gar nicht kenne, womöglich.

Ich mag Tage, an denen ich an mir herunterschaue und denke, Junge, hast du große Hände heute.

An den Hundstagen mag ich Schlagzeilen wie diese:

Ich mag Männer im Unterhemd, die sind stets auf dem Sprung.

Ich mag Deutschland, dieses ständige und hastige Brutzeln nicht ausgelebter Gefühle, nicht so sehr. Dafür alte Propellerflugzeuge, die in dreihundert Metern Höhe träge ihre Runden drehen, weil es keinen Klang gibt, der die Hitze eines späten Sommernachmittags besser ausdrücken könnte.

Ich mag die Tatsache, dass einem die wichtigsten Dinge im Leben stets erst dann klar werden, wenn man sie beiläufig erwähnt.

Den ganzen Tag vor sich hinsummen, als habe man eine gut bestückte original Wurlitzer-Musikbox verschluckt – kann gut sein, muss aber nicht. Eine Innenstadt-Taube, die beschwipst durch die Fußgängeroase torkelt wie eine Weinkönigin, knorke. Schummrige Wangen kriegen, nur weil man dieses eine Wort hört, Marrakesch, das hat Klasse. Oder Ohio.

Gut finde ich auch die Einsamkeit, mit der manche Leute Dinge tun, die andere Leute nicht tun. Zum Beispiel: Heimlich ne Wolke essen. Macht satt, sieht gut aus.

Ich mag die Idee, dass das Leben eingeschnappt ist, wenn es nicht gehuldigt wird.

Ich mag es, den Instrumental-Einstieg von Come Together der Beatles nachzuahmen, indem man eine unter Stress stehende Flasche Coca Cola mehrfach köpft.

Ich mag sogar, wenn einem mitten im Pfiff die Luft ausgeht und man noch einmal ansetzen muss, weil einem danach vielleicht der Pfiff der Jahrhunderte gelingt, kann doch sein, wer weiß das schon. Ich versuch es mal.

Ich mag es, das Notizbuch eng am Mann zu führen wie in der Jugend den Lederball.

Auch Sachen, die die Gräfin sagt, finde ich nicht schlecht. Sie hat keine Angst vor der Zukunft, sagt sie. Auch nicht vor der Gegenwart. “Ich hab Angst vor meiner Vergangenheit.” Ich schreibe den Satz auf. Es sind drei Sätze. Was meint sie damit? Ich weiß es nicht genau. Ich frage sie nicht. Sie hat es schon mehrfach gesagt. Lassen wie es doch so stehen.

Ich mag das Bild „Frauenzimmer“ von Sanne

Außerdem mag ich: Doppelpunkte. Ein Doppelpunkt hat etwas Militärisches, hat etwas von Krieg, STILL GESTANDEN! Das ist manchmal nötig.

Ich mag Mütter, denen klar geworden ist, dass sie idiotische Söhne in die Welt gesetzt haben, doch was sollen sie tun, die Pille für Jahre danach ist nicht in Sicht.

Ich mag es, wenn jemand ein Schoss raus hat, die Parterre und die zweite Etage incl. Sonnen-Loggia, es hängt alles reichlich im Wind.

Ich mag Geschichten vom räudigen Leben, der Wucht und dem Nimbus, das muss ich nicht erwähnen.

Ich mag die ewige Suche nach dem angenehmsten Zustand, keine Frage, denn das Optimum sollte es schon sein, was soll es denn sonst.

Ich mag es, aus dem Schatz zu schöpfen, ohne ihn ganz und gar zu heben.

Ich mag die Rückkehr der Ohrfeige und den Trommelwirbel in Hound Dog von Presley, ich mag guten alten Rock’n Roll. Ich mag schon seit langer Zeit Curtis Mayfields People get ready in diversen Versionen und bin stolz darauf, dass es die Urversion der Impressions auf Rang 24 der 500 Greatest Songs of All Time geschafft hat, gewählt vom Rolling Stone.

Ich mag es den Hund im Wald auszutricksen, indem ich einen Stöckchenwurf nach links antäusche, den Übersteiger bringe, in falschen Zungen rede, mein Cape aus knusprig gebratener Hühnchenhaut anlege und dann vergesse, was ich dem Hund damit eigentlich sagen wollte.

Was ich nicht mag, sind Tage, an denen man an allem etwas auszusetzen und zu nörgeln hat, selbst aber den allergrößten Mist baut. Wenn man nichts gebacken kriegt und dann noch einen draufsetzt. Wenn das ganze Leben mal wieder nur aus Warten zu bestehen scheint und ich trotzdem zu spät zu jedem Termin erscheine. Wenn mir plötzlich schwarz wird vor Augen und ich seh überall Sternchen, Lichtschiffchen, fix abzappelnde Elektro-Stichlinge, obwohl.. so gesehen, find ich eigentlich auch nicht schlecht.

Ich mag Hunde.

Außerdem mag ich es, so lange wie möglich zu existieren, ohne durchzudrehen.

22 Gedanken zu „Sachen, die ich gut finde

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  3. Ich mag einen der schönsten Sätze, die Glumm je geschriebe hat.
    „Ich mag das Schicksal, man sollte ihm nicht nachlaufen, es wird dich schon finden.

    Es ist ja deins.“

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  4. Ich wiederhole mich auch: ich liebe Deine Texte – alle! Aber diesen Absatz ganz besonder:

    ….Auch Sachen, die die Gräfin sagt, finde ich nicht schlecht. Sie hat keine Angst vor der Zukunft, sagt sie. Auch nicht vor der Gegenwart. “Ich hab Angst vor meiner Vergangenheit.” Ich schreibe den Satz auf. Es sind drei Sätze. Was meint sie damit? Ich weiß es nicht genau. Ich frage sie nicht. Sie hat es schon mehrfach gesagt. Lassen wie es doch so stehen…

    Gefällt 1 Person

  5. Pingback: wöchentlinks. (weekly) « marchism.org

  6. ich mag glumm und seine radikale sub.jektive lebensschreibe
    seine randsätze der hingewischten erkenntnis
    seine manteltaschenstories
    seine……
    deine stories sind einfach geil
    herr glumm

    ich kenne nichts besseres
    und wenn ja
    wo bitte denn soll dies stehen?

    quer eigen gegen den strich gebürstete silbenjonglage
    verdichtet
    gedichtet
    mit der fresse zum wind
    so mag ich lesen
    so ist es gut
    ….
    herr glumm
    ich würde grad nen wein ausgeben
    prost
    lz.

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  7. Pingback: 2011 in review « Glumm

  8. Pingback: Barnabas Disch « Glumm

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