Die 50 besten Pop-Platten (15): Irgendwas von Neil Diamond

Als ich freitagabends wach werde, läuft ein Western im Fernsehen.

Im Saloon stimmt der Film-Cowboy am Film-Klavier einen echten Song an, dessen Intro mir bekannt vorkommt. Ich weiss aber nicht, welches Stück das ist. Ich komm nicht drauf. Ich stecke noch halb im Traum drin, und da ist dieser Song, auf dessen Titel ich nicht komme. So was kann mich wahnsinnig machen.

Die Gäste im Saloon fallen nacheinander in die schmissige Nummer ein, als die Gräfin vom Klo kommt.

“He, du bist ja wach!” Sie schnippt mit den Fingern. “Mh.. Was ist das noch mal?!”

Kurz bevor der schwärmerische Refrain einsetzt, „hands, touching hands, reaching out, touching me, touching you“, wir haben die Lautstärke voll aufgedreht, kommen wir gleichzeitig drauf. “SWEET CAROLINE..” von Neil Diamond.

GOOD TIMES NEVER SEEM SO GOOD.

“Da möchte man im offenen Chevy sitzen”, ruft die Gräfin mitten in die Gitarre rein, “die Haare flattern im Wind, irgendwo in Amerika, und kein Aas weiß, wo man ankommt..!!“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s