Ein seltenes, ein seltsames Arrangement von Frau

Von den vielen Dutzend Notizbüchern in meinem Leben ist ein einziges verloren gegangen – bislang. Ein weiteres, das ich schon verloren geglaubt hatte, reichte mir der dicke Hansen eine Woche später durchs offene Zimmerfenster: „Hier, hab ich bei mir unterm Beifahrersitz gefunden…“ Unter einem Haufen Snickerspapier und leerer Coladosen. Ein Notizbuch aber blieb verschwunden. Es war ausgerechnet das Notizbuch, das ich an dem Tag eingesteckt hatte, als ich die Gräfin kennenlernte, und es war frisch angebrochen.

*

Es gibt ein paar Daten im Leben, die stehen wie eine 1 auf meinem inneren Display, unverrückbar wie ein alter Blues-Song. Da wäre Donnerstag, der 10. Mai 2012, als mich nahe der Stadtkirche ein Herzinfarkt niederstreckte, da wäre der 16. Juni 2016, als der Albaner in der Wohnung über uns seine Frau erstach, während wir eine Etage tiefer beim Frühstück saßen, (worüber ich hier noch kein Wort verloren habe), und da wäre der 21. Februar 1987.

Ein Freitag.

Ich war an diesem Abend mit Schnaat im Mumms verabredet, unverbindlich. Ich weiß nicht, ob ich ’s schaffe, hatte er gleich eingeschränkt. Wenn ich um viertel vor acht nicht da bin, hänge ich noch auf der Autobahn und du machst dich besser allein auf die Socken.

Kurz nach acht stand ich in der Saaltür über der alten Stadtbücherei und schaute mich um, ob jemand Bekanntes da war, doch da war niemand. Meine Leute gingen nicht ins Theater. Das waren Bohemiens, bergische Schädel waren das, da war dauernd Vorstellung, Possen, Pistolen. Warum ins Theater gehen, wenn das Leben wuchtig genug war. Und auch ich stand ja nur in der Tür, weil Karlos auf dem Küchentisch die Freikarten dagelassen hatte.

Erwartungsvolles Surren lag überm Saal, wie Hummeln in einem dicken Hintern. Das Publikum saß auf langen Bierbänken, Zigarettenrauch lümmelte in der Luft. WÄHREND DER VORSTELLUNG BITTE NICHT RAUCHEN. Gleich hinterm Eingang war ein Bierstand aufgebaut, es gab Oktoberfest-Tische, Wimpel und Salzbrezel. Ich bestellte ein Bier. Jemand winkte aus der Menge, weiter vorn. Ein Kerl mit Schnäuzer. Er rief etwas in meine Richtung. Ich nahm mein Bier und bewegte mich Richtung Bühne.

Es war der dicke Luca. Jetzt mit Schnauzbart und langem, zum Zopf gebundenen Haar. Wir hatten in der Jugend gemeinsam beim RSV Fußball gespielt und Jahre später im Kühlhaus der FZ gearbeitet, einem Lebensmittel-Großhandel, ironischerweise gleich neben dem Fußballplatz des RSV: Luca als Staplerfahrer, ich als Kommissionierer.

Er war nicht allein. Neben ihm saß eine Frau mit langen dunklen Locken, die mir vage bekannt vorkam. Über ihrem Mund thronte ein Muttermal, eine Pigmentveränderung, und ihre Augen funkelten. Irgendwie scheu, irgendwie auf Angriff. Ich war durcheinander. Das war lange nicht passiert. Das war genau genommen ein einziges Mal passiert, und das war ewig her. Doch wie zum Henker war Luca an so eine schöne Frau gekommen – Luca, der sizilianische Schmerbauch?? War sie seine Schwester?

Luca lachte sein breites, unrasiertes Vorstopper-Grinsen, das mir noch aus alten RSV-Zeiten bekannt war.

„Alter, machst du denn hier?!“

„Karlos spielt bei Profan“, sagte ich, „ein Freund von mir. Und du? Was machst du.. ich meine.. ihr, was macht ihr hier?“

Ich sah fragend zu seiner Begleitung rüber. Es wäre ein perfekter Zeitpunkt gewesen, um uns einander vorzustellen, doch Luca hatte sich nicht verändert. Hatte vielleicht ein paar Pfund zugelegt, das Haar war lang geworden und zum Zopf geflochten, aber sonst.. ganz der Alte.

„Wir wollten uns mal angucken, was die so bringen.“

Ich hatte sie schon mal gesehen, kam aber nicht drauf, wo. Oder sie war mir auf Anhieb so nah und vertraut, dass ich nur glaubte, sie schon mal gesehen zu haben.

„Ich hab von deinem Preis gelesen. Glückwunsch“, grinste Luca. Jeder sprach mich darauf an. Auch Luca strahlte übers ganze Gesicht. „Wie lange schreibst du schon, Alter?

Ich wusste gar nicht, dass du schreibst.“

„Ich auch nicht“, fiel mir nichts besseres ein.

Während Luca und ich parlierten, kletterte ich in sie hinein, mit Seitenblicken, und sie kletterte mit. Und je mehr wir kletterten, desto mehr kribbelte es im Sonnengeflecht, dicht unter dem Zwerchfell, zwischen dem zwölften Brustwirbel und dem ersten Lendenwirbel. Es war einer dieser raren Momente im Leben, wo etwas geschieht, das dich lange Zeit in Atem halten wird.

„Mal im Ernst“, meinte Luca. „Hast du damals schon geschrieben, als wir in der FZ waren?“

Erwartungsvolles Surren lag überm Saal, wie Hummeln in einem dicken Hintern. Es war so laut, ich musste mich zu ihm hinunterbeugen.

„In der FZ? Geschrieben? Mh, ja klar. Das ganze Scheißhaus voll.“

„Das warst du gewesen?!“

Luca klopfte sich vor Vergnügen auf die Schenkel, wobei der Zopf wie ein Lineal auf seiner Schulter hin und her tanzte. Tatsächlich hatte ich damals aus lauter Frust über die öde Arbeit in der Frischdienst-Zentrale (FZ) die Klotüren mit Parolen beschmiert. Lauter Verballhornungen von FZ, wie FZ = Fauler Zauber oder Fick Zentrale. So filigranes Zeugs eben. Es dauerte nicht lang, und andere Mitarbeiter steuerten Scheißhauszeichnungen dazu: dicke Edding-Möpse, abspritzende Schwänze. Da war diese Version, wo das Sperma hauchzart von einer Riesennudel hing, darüber die Glatze des Chefs. Die Geschäftsführung handelte. Man forderte verdächtige Mitarbeiter auf, Schriftproben abzugeben. Und wer zählte nicht dazu, trotz permanentem Zuspätkommen und Verkatert-auf-dem-Pott-einpennen? Richtig. Wenn es darauf ankam, konnte ich mich schon immer unsichtbar machen. So, wie ich es als Sandwichkind in der Geschwisterfolge gelernt hatte: Wo ist der Andreas? Keine Ahnung. Eben war er doch noch hier.

„Mittlerweile sind die oberen Hälften der Klotüren abgesägt“, brachte mich Luca auf den neuesten Stand. „Damit die Vorarbeiter sehen können, wer auf dem Pott sitzt und am pennen ist.“

„Sag bloß, du bist immer noch bei der FZ?“ fragte ich ehrlich besorgt.

Luca nickte. Seine Schwester hatte noch nicht einen Ton gesagt. Nur dagesessen wie ein Phantom und das Muttermal funkeln lassen. Später reimte ich es mir so zusammen: Als sie zur Welt kam, strich ein Sonnenstrahl über ihr Gesicht, verharrte dort bis zum Abend desselben Tages, zwischen Nasenflügel und Oberlippe, und brannte sich als Sonnenmal ein.

„Na klar“, hörte ich Luca sagen, „bin ich noch in der FZ.“Dann erlosch das Deckenlicht.

„Bis gleich mal“, sagte ich.

Sie lächelte.

„Klar, Mann, bis gleich mal“, rückte Luca seinen Stuhl zurecht, und ich federte zum Bierstand zurück.

Vorhang auf zur Tucholsky-Revue. Ein Chor Waschweiber besang zum Auftakt alle nichtsnutzigen Ehemänner dieser Welt. Auch die zweite Nummer war okay, und zu Beginn der dritten kam Karlos auf die Bühne getorkelt und brach zusammen.

„Wie Sie mir hier sehn, bin ick nämlich auffet Maul jefalln…“ Er war der betrunkene Berliner, der in den Zwanzigerjahren vier Wahlkampf-Veranstaltungen hintereinander besucht hatte und nun durch die Straßen der Großstadt wankte. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten. „Det is nur wejen dem Jleichjewicht…“ Er schaukelte von der Bühne runter. In Höhe von Luca und seiner schönen Begleiterin blieb Karlos stehen und wickelte sich um eine imaginäre Straßenlaterne, drauflos berlinernd, stinkebesoffen.

Das weitere Programm verfolgte ich hauptsächlich mit einem Auge, da das andere damit ausgelastet war, das Tischgeschehen auszukundschaften, vorn im Halbdunkel, im Ungefähren. Nach der Zugabe sprang die Deckenbeleuchtung an, Stühle rückten über den Parkettboden, Leute sammelten sich zu Grüppchen. Der Abend sollte noch nicht zu Ende sein, den Bierstand hatte man nicht umsonst aufgebaut. Ein Kellner drehte seine Runden, ein Tablett Raki in der Hand. Irgendwer hatte Geburtstag. Ich behielt sie die ganze Zeit im Auge. Sie stand bei Luca und Bekannten, während ich mich zu Karlos Eltern an den Tisch gesellte.

„Na, wie isses?“ pummelte mich seine Mutter an. „War doch ein netter Abend, oder?“

„Ja, war gut. Ich habe Karlos noch nie so besoffen erlebt“, sagte ich.

Karlos Vater verzog den Mund. Das war nun genau das, was er nicht hören wollte. Verdammt. Wenn ich hier noch länger herumsaß, ging sie mir womöglich durch die Lappen. Als ich auf sie zusteuerte, stand sie gerade mit diesem sonnenverbrannten blonden Modepüppchen zusammen, das mir schon am Bierstand aufgefallen war und schwarze, an den Fingerspitzen abgeschnittene Seidenhandschuhe trug. Wie wohl mein weißer Schwanz aussehen würde, umklammert von diesen Handschuhen.

„He, Luca.“ Ich zog ihn auf meine Seite. „Jetzt sag mal.. ist das nun deine Schwester oder nicht?“

„Wer?“

„Na, wer wohl.“

Er grinste. „Meine Schwester? Nee.“

„Deine Freundin??“

„Auch nicht.“

„Sondern…?“

Er zögerte. „Eine Freundin.“

Sie schaute zu uns herüber, und Luca erzählte von seiner Arbeit in der FZ. Noch am Morgen war er mit dem Stapler gegen ein Stahlregal geknallt und hatte beinahe einen Kollegen unter einem Berg Paletten begraben.

„Was hattest du geladen?“

„Butter.“

„Deutsche?“

„Dänische.“

Karlos erschien mit dem Sonnenscheinchen. Das Sonnenscheinchen, jeder nannte sie so, übernachtete gelegentlich am Kannenhof und quietschte beim Vögeln wie ein altes Scharnier. Ich mochte es nicht besonders, das Sonnenscheinchen. Es tat immer so freundlich, und die freundlichsten Leute taten die schlimmsten Sachen. Zum Beispiel uns das Haschisch klauen. Seit ihrem letzten Auftritt am Kannenhof waren 5 Gramm Grüner Türke spurlos verschwunden. Karlos nahm dem Kellner das Tablett Raki aus der Hand, „geht schon in Ordnung, Meister“, und verteilte die Pinnchen auf eigene Faust. Alle Umstehenden langten zu, auch die Tussi mit den abgeschnittenen Handschuhen. Nur Luca lehnte ab. Er vertrug nicht viel. Ich hielt mich im Abseits, ich war nicht gern im Mittelpunkt. Ich war lieber die Nummer eins im Hintergrund.

Und endlich stand ich neben ihr. Sie war ein wenig blass, so aus der Nähe. Kleiner als erwartet. Plötzlich setzte Musik ein, von Band. Oder lief sie schon die ganze Zeit? Mein Herz klopfte.

„Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll“, sagte ich.

„Dann versuch’s mit Worten“, sagte sie.

Ich lachte.

„Sag irgendwas“, fuhr sie fort. „Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.“

„Hm. Wer sagt das?“

„Meine Mutter.“

Ich sagte: „Auf deine Mutter.“

Wir stießen miteinander an. Die Musik, die aus den Lautsprechern kam, kannte ich. Ich hatte das Stück irgendwo auf Kassette. George Benson, gemütlicher Soul.

„Ich dachte, du wärst Lucas Schwester“, sagte ich.

„Nee. Wir sind Freunde, Luca und ich. Wir kennen uns schon lange.“

„Aber Italienerin bist du schon, oder?“

„Na.. zu fünfzig Prozent, ja. Mein Vater kommt aus Italien, aber kennengelernt hab ich ihn nie.“

„Meine Mutter ist Halbitalienerin“, sagte ich stolz und pries meine Vorfahren, die Lesizzas aus dem Friaul. Die ganze Sippe war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Bergische Land ausgewandert, wo Straßenpflasterer gesucht wurden. Was ist Glück anderes als die Schritte deiner Ahnen.

„Wenn du eine halbe Italienerin bist und ich ein Viertel Italiener, sind wir zusammen ein drei viertel Italiener.“

Bevor meine Rechenkünste zur Neige gingen, fuhr Karlos dazwischen: „Tu mal dein Kuli!“ Er fächerte sich mit einem Bierdeckel Luft zu. Er schwitzte, die Theaterschminke löste sich allmählich auf.

„Darf ich vorstellen, Karlos“, sagte ich zu ihr, und da ging mir auf, dass ich ihren Namen nicht kannte. Und dass sie gar nicht so klein war. Sie hielt lediglich Abstand, mit großen neugierigen Augen.

„Genau, ich bin der Karlos“, glühte Karlos. „Meine Vorfahren sind aus Pommern. Was ist jetzt mit dem Kuli!?“

Ich rollte den Stift aus dem Notizbuch und reichte ihn Karlos, der sich eine Telefonnummer in den Handteller notierte, was dem Sonnenscheinchen irgendwie nicht passte. Es beobachtete uns misstrauisch. Es mochte mich nicht. Als Karlos mir den Kuli zurückgeben wollte, langte Luca dazwischen und schnappte sich mein Notizbuch.

„Moment, Alter… Du kriegst von mir ein Original-Staplerfahrer-Autogramm…!“ Zum Schreiben benutzte er meinen Rücken.

In Liebe, Luca

Ich wollte das Notizbuch wegpacken, da kam sie von hinten, nahm es an sich und verzog sich an einen der Tische. Sie saß da und schrieb in mein Notizbuch, das wie immer dem Bestand meines Vaters entnommen war. Es dauerte. Während sie schrieb, hörte ich Luca zu, oder ich quatschte irgendeinen Blödsinn, keine Ahnung, es dauerte und dauerte, sie schien kein Ende zu finden. Plötzlich war sie neben mir und gab mir das Notizbuch zurück. Ich schaute kurz hinein. Große pinselige schwärmerischen Buchstaben, ein freies Poem, schwer zu entziffern. Worte stürzten in Kaskaden übers Papier, in Etüden, Leuchtreklamen. Das Wort FARCE.

DAS LEBEN EINE FARCE.

„Und deine Telefonnummer?“

Sie zuckte. Es war, als wäre ein verwundetes Tier durchs Bild gesprungen.

„Du wohnst nicht allein?“

Sie wirkte gehetzt, mit einem Mal. Ich fühlte mich auch ganz grau. Sie nahm das Notizbuch, das nach Vaters Schweiß roch, und setzte im Stehen ihren Namen unter ihr Gedicht. Dahinter in Klammern die Telefonnummer, und das Wörtchen falls. Sie nahm einen Schluck Bier und rülpste leise.

„Ich ruf dich echt an“, drohte ich.

Sie schaute müde aus. Ich hatte die Nummer. Ich holte mir noch ein Bier und zog zwei Pinnchen Raki vom Tablett, mit dem Karlos von Grüppchen zu Grüppchen unterwegs war und die Leute amüsierte.

Als ich mich umdrehte, war sie fort. Sie war nicht mehr da. Ich lief durch den sich leerenden Saal, schaute in jeden Winkel, sie war weg. Ich hatte zwei Pinnchen Raki in der Hand, und ihre Nummer.

Noch in derselben Nacht bekam ich Fieber.

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12 Gedanken zu „Ein seltenes, ein seltsames Arrangement von Frau

  1. Die Geschichte würde ich auch sehr gerne weiterlesen. Und wenn du keinen zweiten Teil veröffentlichen solltest (aber das tust du deinen Lesern nicht an, oder?), lese ich eben diese noch mal. Am Sonntag um 20:15 Uhr, weil das eine wunderbare Sonntagabendgeschichte ist. 😉

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  2. Jetzt muss ich mich aber mal unter die Nörgler und Drängler einreihen: Du bist einfach nur zu Faul, Dein ganzes Material mal nach nem verlegerfreundlichen Roman zu sichten und zu sortieren. Such Dir mal n Lektor!!! 200 Seiten kriegst Du doch aus der Hüfte geschossen und für 300 müssteste halt mal n Monat Papiere schieben.

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      • Irgendwie ist das doch ein wenig wunderbar…ich hatte mal eine Fernbeziehung, Jahre später als wir dann wiedermal (manche Fehler muss man wohl zweimal machen) zusammenwohnten, habe ich unsere Konversation der ersten Balzphase nachgelesen… Es war grausam ernüchternd und ein wenig peinlich… „Stella Maris“ kommt halt auch schwer verknallt ganz anders, als wenn man sich schon daran gewöhnt hat, denjenigen gelegendlich zum Mond zu wünschen.

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