Ladendieb

Ladendieb, Susanne Eggert

Das Klauen von Platten war schon Routine geworden. Ich wurde mit der Zeit richtig frech. Kurz umgeschaut, die Platte untern Arm geklemmt und rausmarschiert, als ob es die normalste Sache der Welt wäre, mit einer nicht bezahlten LP unterm Arm aus dem Laden zu marschieren. Je weniger Umstände ich machte, desto besser. Es war schließlich schon Dutzende Mal gut gegangen. Aber das Herzklopfen blieb. Das Herzklopfen und die Erleichterung, wenn ich aus dem Warenhaus marschierte und niemand war mir auf den Fersen. Das war der Kick überhaupt. Wenn es wieder einmal gut gegangen war und ich eine neue Trophäe in den Bau schleppte.

Es war ein bisschen wie Sex, auch wenn ich in diesem Alter noch nie richtig Sex gehabt hatte. Dieses Nicht-erwischt-werden. Dieses Immer-mehr-wollen. Dieses Noch-mal-wollen. Dieses noch eine Platte und noch eine und noch eine. Dieses ganz und gar wunderbare Stehlen. Es war die erste Sucht meines Lebens, und wie jede Sucht war sie zu Beginn hocherotisch und ich stieg tief ein in die Materie und die Glücksgefühle. Zum Schluss war der halbe Dachboden voll mit geklauten Platten.

Meist klaute ich in den Musikabteilungen großer Warenhäuser, wenn ich nach Schulschluss durch die Stadt trödelte. Meine siebte Stunde nannte ich es geheimnisvoll, wenn ahnungslose Klassenkameraden fragten, was ich nach der Schule so trieb in der Stadt.

Kleine Musik-Fachgeschäfte wie das Zakk Zakk am Eiland betrat ich nur, um zu sehen, was neu auf dem Plattenmarkt war – zur Orientierung sozusagen. Zum Stehlen war es in diesen kleinen Läden zu heikel, man stand zu sehr unter Beobachtung. Außerdem lernte man mit der Zeit die Mitarbeiter gut kennen, man entwickelte eine wie auch immer geartete Beziehung zu ihnen. Das war nicht gut. Leute, die man kennt, beklaut man nicht. Man entwickelt Skrupel. Das war die nächste Lektion: entweder du freundest dich an mit jemandem – oder du beklaust ihn. Beides haben kannst du nicht. Nicht zur selben Zeit.

Im Zakk Zakk arbeitete ein lässiger Macker aus Düsseldorf, der im Winter im langen beigefarbenen Kaschmirmantel herumlief und einen klapprigen alten Sportwagen fuhr. Er war die coolste Sau, die ich kannte. Was Popmusik betraf, hatte er stets einen Geheimtipp auf Lager, und er lächelte verschmitzt, wenn er mich zur Tür reinkommen sah. Wie sollte man so einen Typ bestehlen, bitteschön. Es war zum Mäusemelken. Enge menschliche Kontakte vermasselten einem die Tour.

Hatte ich im Zakk Zakk oder in einem anderen der kleinen Plattenläden, die es damals noch gab, genug Informationen gesammelt, was sich auf dem Plattenmarkt neues tat, zog ich die Fußgängerzone hoch in die großen Kaufhäuser wie Kaufhof und Karstadt, wo ein Schüler wie ich nicht weiter auffiel, der eine Weile in den Neuerscheinungen wühlte und dann (offensichtlich) unverrichteter Dinge wieder abzog.

Als Sandwichkind in der Geschwisterfolge war ich darin geübt, mich unsichtbar zu machen, wenn es drauf ankam. Darin war ich perfekt. Ein Magier. Niemand sah mich, wenn ich nicht gesehen werden wollte. Trotz wallender Mähne flog ich weit unterhalb des Radars, wenn die Situation es erforderte. So ist es bis heute geblieben. Wenn ich mit dem Handy in der Stadt unterwegs bin und Menschen fotografiere, kriegt das selten einer mit, selbst wenn ich nur zwei Meter entfernt stehe. Ich bin der Great Pretender. Ich mache Beute.

„Mit deinem Bruder kann man sich streiten, bis die Fetzen fliegen, aber mit dir geht das nicht. Du bist wie ein verdammter Fisch, man kriegt dich nicht zu packen, du flutscht einem weg“, so drückte meine Mutter es aus. „Jedes Mal, wenn man glaubt, man hat dich endlich am Haken, macht es flutsch und weg bist du.“

Oder hier, die Gräfin: „Man legt sich voller Vertrauen nieder und lässt sich von dir massieren, du machst es gekonnt, mit viel Gefühl und warmer Hand. Aber kaum sackt man so richtig schön weg und lässt sich von dir verwöhnen, macht es ratttschsch! und deine scharfen Fingernägel schneiden sich ins Fleisch. Und wenn man dann entrüstet aufblickt und losschimpfen will, blickt man in die treuherzigsten Augen der Welt, die keiner Fliege was zu Leide tun.“

„Ist wahr? So eine linke Kimme bin ich?“

„Ja, genau. Das bist du. Eine linke Kimme.“

Am effektivsten stehlen war im Kaufhof. Von der Plattenabteilung bis zum Ausgang waren es keine vierzig Schritte, schon war man draußen auf dem Mühlenplatz. Es war, als hätten die Innenarchitekten beim Konzept des Warenhauses hauptsächlich an mich gedacht, wie ich meine Schäfchen rasch und sicher ins Trockene bringen konnte. Dass das Ganze nur ein Trick war, um mich in Sicherheit zu wiegen und irgendwann abzukochen, wenn ich überhaupt nicht mehr damit rechnete, beim Klauen erwischt zu werden – na, mein Gott, ich war fünfzehn. Wie sollte ich von solchen Sauereien wissen. Ich war nur ein blutjunger kleiner Plattendieb.

Ein Vinylgauner.

Wer wie ich in den 70erjahren Teenager war, der hat die letzte Blüte der 45er Singles miterlebt. Natürlich bestand die Popmusik auch in den Jahrzehnten danach und sie besteht bis heute und auch morgen wird es irgendeine Art Musik geben, die als Pop in den Radios und Clubs der Welt gespielt werden wird, doch niemals wieder wird der einzelne, drei Minuten lange Pop-Song so hofiert und abgefeiert werden wie auf der Single, die mit 45 Umdrehungen pro Minute unterwegs war. Warum? Weil man sie genau so kaufen konnte, als einzelnen Song – mit einer Rückseite als Zückerchen. (Erst jetzt, wo die CD tot ist und alles per Stream übers Internet läuft, ist der einzelne Song wieder wichtiger geworden. Aber man hat nichts in der Hand, wenn man den Song downloaded, womöglich noch kostenlos. Das In-die-Hand-nehmen wird einem genommen. Das Haptische. Man wird bestohlen.)

Ich war süchtig nach Popmusik. Weil das Taschengeld nicht ausreichte und weil es in der Stadt nicht genug abonnierte Zeitungen gab, die ich hätte austragen können, um all meine Vinylwünsche zu finanzieren, klaute ich wie ein Rabe. Noch heute schlummert eine Unzahl LP’s aus den frühen und mittleren 70er Jahren auf dem Dachboden, die meisten bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und zu Tode gespielt, weil ich nie groß Rücksicht auf den Zustand meiner Lieblinge nahm. Auf Partys ließ man mich nicht an den Plattenspieler ran. Besonders, wenn ich was getrunken hatte, war ich dafür gefürchtet, dass mir die Plattennadel wegrutschte und die ganze LP-Seite zerkratzte.

“Deine Platten waren deine kleinen Nutten”, sagte die Gräfin einmal und lag wie immer richtig, “so abschätzig, wie du sie behandelt hast.”

Hach, Popmusik, herrlich!

Überall standen sie herum, die gepflegten Langhaarigen, die sich hauptsächlich darüber definierten, welche Musik sie hörten. Jeder kannte solche Typen. Wie findest du mich? blickten sie einen mit großen und ängstlichen Augen an, wenn man bei ihnen zu Hause zu Besuch war und sie standen am Plattenspieler und präsentierten ihre Lieblings-Stücke, den Lautstärkeregler Richtung 10 hochgeregelt. Und natürlich war ich nicht anders. Sobald irgendwo eine alte Dylan-Nummer lief, sang ich eine Songzeile mit, damit auch jeder Bescheid wusste, aus welchem Stall ich kam.

Als die Gräfin mich zehn Jahre später kennenlernte, war ich schon sechsundzwanzig und in der Spätphase meiner Pop-Besessenheit. Zwar nährte mich Popmusik immer noch, doch es hatte sich etwas geändert. Die Platten, die mir gefielen musste ich nicht mehr unbedingt besitzen. Ich konnte auch einfach zuhören und ansonsten einen Song einen Song sein lassen, ohne ihn unbedingt zu glorifizieren und auf einem Silbertablett herumzureichen.

„Hier, guckt mal! Sieht der Bursche nicht große Klasse aus?!“

Die letzte 45er Single kaufte ich mir im Jahre 1989,  als es schon längst CD’s gab. Es war Everything I own von Boy George, eine verwässerte Hommage an das Original von Ken Boothe, ein wunderbar schlichtes Reggaestück aus dem Jahr 1973, das wie eine Sommerhütte am Strand klingt. Es ist früh am Abend, es herrscht Windstille, und hinterm Küchenschrank kriecht ein Ohrwurm hervor, groß wie ein Gecko – Everything I own.

Eines hab ich mit den Jahren lernen müssen: Niemand kann etwas für seinen Musikgeschmack. Seinen Musikgeschmack sucht man sich nicht aus. Man wacht nicht eines Tages auf und denkt, hey, ich steh jetzt mal ne Weile auf Detroit Techno. Oder auf Country. So läuft das nicht. Musik erwischt einen oder Musik erwischt einen nicht, was soll man tun, man kann da nichts erzwingen. Und manchmal gefällt einem etwas, das einem peinlich ist, das man lieber nicht gut fände. Wie die scheiß Ohrwürmer von Phil Collins. Den mochte ich auch nie, um nicht zu sagen, ich hasste Phil Collins, aber dann ertappte ich mich eines Tages dabei, wie ich der Straße entlang schlenderte und gutgelaunt „In the air tonight“ pfiff.  Aber was soll man tun. Man kann nur zusehen, wie man mit seinem Musikgeschmack zurechtkommt im Leben.

Übrigens auch mit der Musik, die anderen Leuten gefällt. Die anderen Leute haben sich das auch nicht ausgesucht, dass sie Hansi Hinterseer lieben. Dass sie zwanghaft mitträllern, wenn der Hansi via TV Stimmung macht. Das muss man einfach akzeptieren. Möglicherweise wäre diesen Leuten wohler in ihrer Haut, hörten sie statt Hansi Hinterseer, sagen wir, Old Skool Speed Metal. Das kann schon sein, man sucht sich das schließlich nicht aus, was einem gefällt. Du bist bloß Sklave deiner Ohren, den Horchposten deiner Seele, deiner Hörzellen. Mehr ist es nicht. Hau ab.

An dem Tag, als ich beim Stehlen erwischt wurde, als meine Karriere als Plattendieb jäh ihr Ende fand, hatte ich im Zakk Zakk am Eiland einige Neuerscheinungen entdeckt, die mich reizten, die ich gerne eingesteckt hätte, doch weder im Karstadt, noch im Kaufhof waren sie eingetroffen. Weil ich nun aber einmal heiß war und nicht ohne Neuheit nach Hause gehen wollte, entschied ich mich notgedrungen für das neue Album von Stephen Stills. Viel wusste ich nicht von Stills, außer dass er Mitglied bei Crosby, Stills, Nash and Young gewesen war. Einen Song seines neuen Albums Stills hatte ich zufällig im Radio gehört, er gefiel mir nicht besonders. Ich nahm die Platte trotzdem in die Hand und tat so, als durchforstete ich die Credits, in Wahrheit sondierte ich im Kaufhof die Umgebung. Es gab nur einen einzigen Verkäufer, der in der Musikabteilung um die Mittagszeit Dienst tat, und der hatte anderes im Sinn, als ein Auge auf einen Schüler wie mich zu werfen, also bückte ich mich und ließ das Album Stills leicht und locker in meine Jutetasche gleiten. Dann erhob ich mich und verließ das Warenhaus.

Ich trug selten Tornister damals, Tornister waren out. Ich ging meist mit Umhängetasche in die Schule. Und wenn wir sechs Stunden hatten und ich einen Haufen Schulsachen einpacken musste, nahm ich zusätzlich eine Jutetasche mit. Meist wusste ich schon früh am Morgen, dass heute wahrscheinlich wieder eine LP fällig war, wenn ich den Beutel einsteckte. Aber ich war mit der Zeit nachlässig geworden. Es war zu oft schon gut gegangen. Wenn man sich unschlagbar fühlt, passiert es. Wenn man dem Schicksal beweisen möchte, dass man der Härtere ist, wenn man so vermessen wird, ja, dann geht’s schief. Dann fliegt man auf die Schnauze. (Die Gräfin). Und es war schon viel zu oft gut gegangen. Ich hatte schon eine stattliche LP-Sammlung zu Hause, für mein Alter. Den halben Dachboden voll.

„Wo hast du denn die Platte schon wieder her?“ fragte Mutter oft, wenn ich mittags eine Scheibe heimbrachte und es kaum abwarten konnte, sie zu hören.

„Geliehen“, antwortete ich knapp.

„Geliehen…? Schon wieder? Von wem?“

„Na, von Freunden.“

„Du hast aber eine Menge Freunde.“

Wie immer profitierte ich davon, dass selbst Menschen, die tagtäglich mit mir zu hatten, mich nicht wirklich kannten. Dass ich den lieben Jung nur spielte. In Wirklichkeit schlug die Pubertät neue Seiten auf, die ich unbedingt ausprobieren musste. Und wenn ich mich dafür ein wenig verstellen musste, na, mein Gott, es gab schlimmere Dinge zu bewältigen.

Entscheidend war der Moment, wenn man das Warenhaus verließ. Der Hauptausgang des Kaufhof, der auf den Mühlenplatz hinausführte, bot diesen einzigartigen Marylin Monroe-Moment. Man stieg über diesen großen rechteckigen vergitterten Lüftungsschacht, aus dem warme Luft in die Höhe stieg, eine Wand aus verbrauchter, tausend Mal gefressener Kaufhausluft, die verhindern sollte, das kalte Luft einströmte. Eine Art Quarantäne, die jeder Kunde passieren musste, ob er das Warenhaus nun betreten oder verlassen wollte. Für mich bedeutete der Luftschleier jedes Mal den Unterschied zwischen Himmel und Hölle, Schuld oder Unschuld, Freude oder Tränen, Gefängnis oder Pop-Life. Im Ohr das Heißluftgebläse des Türluftschleiers, verschwand ich im Gewühl des Mühlenplatzes, mit diesem Kribbeln der Befreiung im Bauch, dem Gefühl, nicht erwischt worden zu sein und eine neue Trophäe zu besitzen.

Und dann passierte es doch. Ein Ladendetektiv griff zu, als ich im Menschengewimmel des Mühlenplatzes untertauchen wollte, einem City-Areal mit schattigen Bäumen und Wasserspielen. Eine kräftige Hand packte meine Schulter und hielt mich zurück. „Junger Mann, darf ich mal in deine Tasche gucken?“ Allein das „Junger Mann“, von tiefer Stimme vorangestellt, reichte aus, dass ich mich augenblicklich in einer Pfütze aus Sühne, Scham und Gepinkel wiederfand. Ertappt. Gefasst. Dieses Mal war es nicht gut gegangen.

Eine Woche zuvor war ich sechzehn geworden, es war noch Geburtstagsgeld übrig, ich hätte nichts stehlen müssen. Ich stahl mehr und mehr aus Gewohnheit und wegen des Gefühls der Befreiung, wenn es noch mal gut gegangen war, wegen dem sexy Kribbeln im Bauch. Der Detektiv war alt und müde, aber in dem Moment, wo er mich an der Schulter packte, hellte sich sein Gesicht auf und strahlte. Später, im Büro, fiel es wieder müde in sich zusammen.

Als er mich abführte, sah ich einen Bekannten, der in der Nähe des Kaufhof stand und die Szene beobachtete. Ein junger Pole, ein hochaufgeschossener Junge, der nur selten Worte machte und den ich vom Sportplatz am Klauberg kannte, wo wir gemeinsam Fußball spielten. Sein entgeistertes Gesicht sehe ich heute noch vor mir.

Du klaust…? DU?!! Warum klaust du!??

In den folgenden Jahren liefen wir uns ab und zu über den Weg. Wir nickten einander kurz zu und jeder ging seines Weges, Das letzte Mal trafen wir uns Anfang des Jahres 2000. Und wieder war da diese Überraschung in seinem Gesicht, dieser für alle Ewigkeit festgefrorene Ausdruck des Erstaunens, herübergerettet aus dem Jahr 1975, du klaust…? DUU?  WARUM DAS DENN..!?  Und niemals, kein einziges Mal hatte ich eine Antwort für ihn.

In meiner Phantasie führte ich ihn stolz über den Dachboden.

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9 Gedanken zu „Ladendieb

  1. Das ist mal ein Fragment Deiner Biografie, das auch in meiner vorkommt. Bücher und LPs, Sartre/Camus in Rotschwarz von Rowohlt, und Jazzrock-Platten waren meine Trophäen, in den späten 70ern.

    Erwischt wurde ich zu allem Unbill während eines Praktikums in einer Firma für Zahntechnik. In der Mittagspause mal eben im Kaufhaus was stehlen gehen, dann ertappt und von einem Mitarbeiter der Firma (einem Freund meiner Eltern) abgeholt und Zuhause abgeliefert werden: dümmer, beschämender ging es nicht.

    Als Strafe musste ich zwei Dutzend Stunden den Hof vom Roten Kreuz in Marburg fegen. Der war blitzblank, jeden Samstag konnte man dort vom Boden essen. Für einige Zeit war ich kuriert, doch es gab auch Rückfälle. Erwischt wurde ich nie mehr.

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  2. besonders gut waren die tage wo sich frische Kartons stapelten ,mal mit mal ohne cut oder loch
    die freakphase hatte gerade angefangen
    der uwe kannte echt alles über musik
    auch die Produzenten ,oder sagen wir mal lieber den soundmacher
    stimmte der Producer war dielatte bestimmt soundtechnich ,astrein.
    die Platte sowiso…

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  3. 45er haben auch meistens die Besten Sonx und m.M. sind 45er Versionen i.d.R. besser als Album Versionen.

    Die Hommage an Ken Boothe hat mir ganz besonders gefallen.
    „Es ist früh am Abend, es herrscht Windstille, und hinterm Küchenschrank kriecht ein Ohrwurm hervor, groß wie ein Gecko – Everything I own. “
    Sehr schön formuliert. Ich mag übrigens „Lady with the Starlight“ von ihm auch ganz gerne.

    Witzigerweise würde ich ausgerechnet beim „klauen“ erwischt, als ich nix geklaut habe.
    Die Kassiererin log frech, dass ich die Dose Lift geklaut hätte. Du kennst das ja, „der Punker kann die nur geklaut haben…“.
    Nun ja, die Kassenrolle bewies das ich recht hatte und sie log. Das war natürlich eine Genugtuung. 🙂

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  4. Mein Bruder hat mal in den 80ern bei Karstadt einen kleinen Gegenstand mitgehen lassen und steckte ihn dabei in eine der beiden Jackentaschen, die außen links und rechts neben dem Reißverschluss angebracht sind. Beim Verlassen des Ladens kam plötzlich eine Mitarbeiterin auf ihn zu: „Kann ich mal gerade in deine Jackentaschen sehen?“ – Sprach’s und packte mit beiden Händen in die Taschen, die jedoch leer waren. Sie entschuldigte sich und wir zogen von dannen. Es stellte sich dann heraus, dass beide Jackentaschen Löcher hatten und der Gegenstand nach hinten ins Futter gerutscht war. Was soll ich sagen, die Jacke haben wir danach noch öfters „benutzt“ 😉

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