Ein Platz für Patzer

„Ich möchte gern mal ein Buch in der Hand halten, wo jemand so schreibt, als hätte man es selbst gedacht…“

Die Gräfin

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Früher hieß es, sieben Hundejahre zählen so viel wie ein Menschenjahr. Bei mittelgroßen Hunden gilt seit einiger Zeit acht zu eins. 8 Hundejahre = 1 Menschenjahr. Im Dezember 2009 wurde unsere Frau Moll sechs Jahre alt. Acht mal sechs, das machte nach Adam Hunderiese 48. Der Hund war 48, ich war 49, die Gräfin 47. Für eine Winzigzeit waren wir drei also in etwa gleich alt. Wir gingen alle drei stramm auf die 50 zu. Wir waren The Fuffies. Zur Feier des Tages wurde rosa Kitschwasser gereicht.

„Wie, rosa Kitschwasser..?“ rief sie und kam in die Küche. „Was redest du da wieder?“

„Na, ist das etwa kein Partydrink hier?“

„He, stehen lassen! Das ist meins! Da ist doch ne Zink-Tablette drin! Die löst sich auf. Das sprudelt noch!“

„Ja, eben. Ich dachte zur Feier des Tages… Aber Zink? Wofür Zink?“

„Für mich. Hab ich irgendwo gelesen. Für schöne Fersen und eine leckere Halspartie. Und gegen altes Blut.“

„Ach, dann.. keine Party, klar.“

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Im Landschaftsschutzgebiet, das unweit vom Haus mit Schildern beginnt, (Bitte beunruhigen Sie keine wild lebenden Tiere, und darunter, fett mit Edding: Wer will ficken? 01735...) hatte eine Abordnung der örtlichen Maulwürfe unzählige Geburtstagshaufen aufgeworfen. Man hatte gehäufelt, was die Erde hergab, (und zwar auf der großen Fußballwiese), damit unser Hund schön was zu buddeln hatte am Ehrentag. Damit er nicht ohne Arbeit dastand, mit 48. Mit 48 arbeitet man gern, auch als Hund.

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Wenn man 30 wird, denkt man, ach du Scheiße, jetzt ist es soweit, jetzt wirst du alt. Jetzt ist deine Jugend passe. Und dann passiert erstmal – nichts. Man ist 30, bleibt aber Ende 20, auf unbestimmte Zeit. Bis man irgendwann 40 wird, viele Jahre später. Wenn man den ersten Schreck verdaut hat, dass es jetzt also wirklich so weit ist und man alt wird, SO RICHTIG ALT, dass die Zeit ENDGÜLTIG gekommen ist, sich von seinen Jugendtagen zu verabschieden, da erinnert man sich daran, wie es gewesen ist, als man 30 wurde. Welche Ängste man ausgestanden hat. Und dass am Ende gar nichts geschah. Dass man einfach Ende 20 blieb, lange Zeit, und erst im Laufe der Dreißiger irgendwann 30 wurde. Und so hofft man, dass sich das ganze bei der 40  wiederholt. Dass man 39 bleibt auf unbestimmte Zeit. Und tatsächlich. Auch wenn du 40 wirst, ändert sich nicht viel, du bleibst 39, das Leben bewegt sich in ruhigem Fahrwasser, du bist ein Glückskind. Doch dann, mittendrin, geschieht es. Mit Gongschlag 45. 45 ist die Pforte, hinter der das Alter wartet. Plötzlich mag man nichts Weichgekochtes mehr. Alles muss plötzlich hart sein. Du alte Schachtel.

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„Guck nicht so, wie dumme Leute auf Titten gucken!!“ höre ich eine Stimme aus einem Pulk Halbwüchsiger, der mir nach Schulschluss auf der Wupperstraße begegnet.

„Ist gut“, murmle ich, obwohl ich gar nicht angesprochen bin. Hoffe ich mal.

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„Ok, morgen früh, halb acht, nackig im Magen“, nimmt der Patient im knappen Ton den Einsatzbefehl entgegen, am Tresen der Hausarztpraxis. Er soll nüchtern kommen, zur Blutabnahme.

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„Ein bisschen lebensmüde sein schadet nicht“, sagt sie. „Man muss nur wirklich gern nicht mehr leben wollen.“

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Man kann eine ganze Menge Sachen sagen, die noch nie gesagt worden sind auf der Welt. Nicht so. Also, nicht genau so.

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„Eigentlich ist man nur das Produkt all der Menschen, mit denen man sich umgibt und jemals umgeben hat im Leben“, meint Malerin Eggert. „Mehr nicht.“

„Nicht nur das“, sag ich. „Man ist auch das Produkt der vielen Menschen, mit denen man sich NICHT umgibt und niemals umgeben hat.“

„Ja. Natürlich. Das vor allem.“

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Frau Moll, gemalt von der Gräfin

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„Das war voll peinlich. Aber irgendwie auch nicht. Die Lacher hatte ich jedenfalls auf meiner Seite.“

Vierte Klasse. In der Deutschstunde musste die kleine Gräfin einen Text vorlesen, in dem der Name des legendären Tierfilmers und TV-Morderators Bernhard Grzimek (Ein Platz für Tiere) vorkam. Sie hatte den Namen noch nie gehört, da sie selten vorm Fernseher saß. Denn anstatt fernzusehen, turnte die kleine Gräfin lieber draußen herum und sammelte halbtote Frösche auf, die sie zuhause aufzupäppeln versuchte mit Cornflakes und Cornichon-Gürkchen.

„Bernhard… ähh.. Grit..ze…meck…“, stotterte sie den schwierigen Namen des berühmten Mannes, den sie nicht kannte, worauf die ganze Klasse in Gelächter ausbrach. Die Gräfin wusste nicht mal, warum die anderen so einen Spaß hatten.

„Woher sollte ich auch wissen, dass er Tschimekk ausgesprochen wurde. Der alte Affenarsch!“

https://embed.howtopronounce.com/classic/Grzimek/8339044

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Ich bin süchtig nach meiner Vergangenheit, und sie fängt regelmäßig gestern an. Das ist gar nicht so lange her. Und schon Suchtmotiv.

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„Bei allem, was du tust, wird man das Gefühl nicht los, es wäre wie nebenbei. Selbst wenn du eines Tages tot umfällst, wirst du es wahrscheinlich wie nebenbei erledigen“, sagt sie..“ Du bist der nebenbeiste Mensch, den es gibt.“

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Ach, übrigens: keine Frau ist nur eine Blume.

Corona – die düsteren und die anderen Gedanken

Blaue Himmel, Sonnenschein, im Märzen der Bauer. Das Virus ist da, die Krise, aber draußen kracht der Frühling los, als wäre alles wie immer. Die Narzissen explodieren, vorm Fenster duftet eine einzelne, von Sanne höchstpersönlich ausgewilderte Hyazinthe und die Hunde toben über die Wiese wie junge Rößlein. Es könnte so schön sein. Doch Corona hängt überm Land. Eine tiefe schwarze Wolke, die Krankheit und Misere bringt, und Einsamkeit.

Und Geisterstadt.

Die Menschen nicken einander in tief verbundener Unsicherheit zu.

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Als ich mit dem Hund unterwegs bin, fliegt der erste Schmetterling des Jahres vor mir her, im üblichen Zickzack. Ein Zitronenfalter. Ich bin mir nicht ganz sicher, doch ich meine, ich hätte im Vorbeifliegen einen winzigen gelben Mundschutz gesehen.

Manchmal denk ich, das ist vielleicht der letzte schöne Tag in deinem Leben. Ich duze mich in Momenten, wo ich mit mir selbst rede. Und dann sehe ich, dass die Wildschweine über Nacht aus dem Wald gekommen sind und den Pfad umgepflügt haben. Das Ganze ist nur schwer zu fassen. Es ist Krieg ausgebrochen, ein Krieg, dessen Front überall ist, ein Krieg, bei dem keine Bomben fallen, sondern Tröpfchen. Ein Krieg, der uns Tag für Tag neu erklärt wird, weil kaum jemand den Feind kommen sah. Und jetzt ist er da. Überall. Und nirgends. Und wo ist die Kriegserklärung? Der Feind ist link.

Eine hinterhältige Brut.

Wenn ich mit anderen Hundebesitzern zusammenstehe, fällt mir auf, wie zögerlich sich die Leute auf neue Umstände einlassen. Nur wenige halten die zwei Meter Mindestabstand zum Nachbarn ein. Sie nehmen den Feind nicht ernst. Sie freuen sich aufs Grillen am Wochenende. Sie stinken schon nach Rindfleisch.

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Vorgestern Mittag hab ich gedacht, es hat mich erwischt. Ich bin infiziert. Corona. Seit Tagen werde ich morgens mit leichten Halsschmerzen wach, und da ist diese Irritation in der Lunge, dieses Gefühl, als blase jemand in unregelmäßigen Abständen kleine Feuerchen in mir an. Im Lungengewebe. Tief innen drin. In der Steuerzentrale. Wo die Atmung herkommt. Wo sich früher, als ich noch geraucht hab, Teer und Nikotin gute Nacht sagten. Winzig-kleine Einschübe, die mich wahnsinnig machen, je mehr ich mich darauf konzentriere.

„Du dürftest eigentlich nicht eine einzige Nachrichtensendung sehen“, meint Sanne und zeigt mir den Vogel. „Mal ganz abgesehen von Corona-Extras.“ Sie hält mich für einen eingebildeten Kranken. Nein. Ich bin mir sicher, es arbeitet etwas in mir. Eine Entzündung. Ich lege mich aufs Bett, strecke mich lang aus und horche konzentriert in mich hinein.

ICH.

ICH.

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Sanne ist mit dem Hund gegangen, ausnahmsweise. Ist eigentlich mein Job. Ein Job, den ich gerne erledige. Nichts ist schlimmer, als einer dieser seltenen Tage, wo ich nicht vor die Tür komme. Nachdem ich mich ausgiebig verrückt gemacht habe, ziehe ich mir Schuhe an und geh einkaufen.

EINKAUFEN IST DER ABSOLUTE VIREN-SUPERALARM! Die Einkaufswagen. Die Leute. Das Bezahlen. Das Anstehen an der Kasse. Und an irgendeiner Ecke steht garantiert jemand und rotzt und schleimt, als gäbe es kein Heute.

(Sanne und ich beratschlagen später am Abend, ob man vielleicht mit Einmalhandschuhen einkaufen sollte. Wir haben aber nur noch zwei Paar, die sie gelegentlich zum Malen braucht, wenn sie richtig Sauerei macht. Als sie im Keller nach weiteren Gummihandschuhen sucht, findet sie zufällig zwei angebrochene Flaschen Desinfektionsmittel. „Das Zeug kann man auch für die Einkaufswagen benutzen“, sagt sie. „Mal eben über den Griff wischen, bevor man losfährt.“ Unsere Augen leuchten vor Freude.)

Im NETTO kaufe ich die letzten 6 Bananen ein, die es noch zu kaufen gibt, eine Tüte Tiefkühlbrötchen, Thunfisch in Olivenöl. Viele Regale bieten nur noch Staub und Krumen an. Als ich in der Schlange an der Kasse stehe, es kümmert sich niemand um einen Mindestabstand, bricht mir der Schweiß aus. Die alte Kassiererin, die neu an der Kasse sitzt, arbeitet so langsam, am liebsten möchte ich den ganzen Laden über den Haufen schießen, nur um hier rauszukommen. Geht das nicht was schneller!? Hier steht ein Mann mit Corona!

Die Kassiererin trägt Gummihandschuhe, aber sie sind zu dick, sie kann die Münzen kaum greifen. Schließlich zieht sie die Handschuhe aus und macht ohne weiter. „Sind zu dick!“ ruft sie einer Kollegin zu, die andere Probleme hat. Sie ist damit beschäftigt, für vier nicht georderte Paletten Blumenerde einen Stellplatz zu finden.

„Was sagst du!?“

„SIND ZU DICK!“

Ich staune über die prall gefüllten Einkaufswagen. Was die Leute alles aufs Band hieven. Die Speisen türmen sich meterhoch, und es kullert auch schon mal was runter und bleibt einfach liegen. Niemand bückt sich nach verlorengegangenem Gemüse. Noch nicht.

Hol mal ne neue Gurke, Rolf.

Nur der junge Mann, der unmittelbar hinter mir ist, tritt plötzlich einen Meter zurück, als könne  er meine düsteren Gedanken lesen. In Zeiten allgemeiner Verunsicherung verrät uns schon der kleinste Gedanke, der uns den Schweiß auf die Stirn treibt. Ich fühle mich so schwach, am liebsten würde ich mich irgendwo anlehnen, doch in dieser Corona-Superbrutstätte fasse ich nichts an, was ich nicht unbedingt anfassen muss. Nein, ich muss von ganz allein auf den Beinen bleiben, trotz Schwächegefühl.

Ich fühle mich zum Kotzen.

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Was haben wir uns über vollverschleierte Muslima das Maul zerrissen. Jetzt husten sie uns was in ihrem feinen körpergroßen Mundschutz. Jetzt sind sie plötzlich fein raus. Nein fein drin. In ihrer Burka, wo kein Virus reinkommt.

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Weil ich seit längerem springende Schmerzen im linken Arm habe und nicht weiß, was das soll und woher das kommt, hatte ich vor Wochen einen Termin beim Orthopäden gemacht. Der Termin ist morgen. Ich weiß nicht, ob ich ihn wahrnehmen soll. Es drängt mich nicht grade ins Wartezimmer. Ich kriege allmählich Panik, wenn ich Menschen sehe, potenzielle Virenschleudern. Aber ich hab den Termin schon zweimal verschoben, ein drittes Mal könnte ich mir selbst nicht verzeihen. Ich meine, der linke Arm. Hallo?! Der Herzarm! Warum also zum Orthopäden? Weil es bis zum Termin beim Kardiologen noch länger hin ist.

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Sieht denn niemand den engen Zusammenhang zwischen koronar und Corona? Es ist eigentl. ein Herz-Virus. Es dockt im Sozialraum der Herzen an und verwüstet die gesamte Infrastruktur: Nähe. Vertrauen.

Und sämtliche Ausgänge.

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Seitdem mein Bruder uns Netflix installiert hat, schaue ich in eine Menge Schrott rein. Uninteressantes Zeugs, Massenware. Ich schaffe es selten länger als fünf Minuten. Dann weiss man in der Regel Bescheid, was einen erwartet. Wie immer gibt es Ausnahmen. Echte Fundsachen. Die israelische Serie Shtisel kniet sich lustvoll in eine ultra-orthodoxe Familie in Jerusalem rein. Ich warte auf die zweite Staffel. (Keine Doku!) Momentan freue ich mich tgl. auf ein oder zwei , drei Folgen vom Breaking Bad-Ableger Better call Saul. Bob Odenkirk spielt den übermütigen Anwalt Saul, der stets den Ritt auf der Rasierklinge sucht. Lakonischer Humor, ohne lachen zu müssen.

Mir ist definitiv nicht nach Lachen zumute.

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Irgendwie glaubte ich immer, unsere Generation sei die eine große Ausnahme, die ohne existenzielle Einschnitte wie Krieg oder Hunger davonkommt. Ohne schwere Zeiten. Die eine goldene Ausnahme. Und jetzt sitzen Landräte in Bayern in ihrer Wohnung fest. Ohne jeden Besuch.

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„Ich bin auch einsam“, sage ich zu Karlos, als wir eine Runde Spazierengehen. „Jeder ist einsam.“

Einsamkeit ist ein hartes Wort, Bruder. Man sollte sich gut überlegen, ob man es benutzt, solange man noch eine Frau an seiner Seite hat, die man liebt, und einen Freund, der mit einem spazierengeht.

Schäme dich, Glumm.

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Ich stelle fest: die Leute spucken beim Sprechen. Und diese Leute bin auch ich. Ich hab mich selbst schon beim Spucken beobachtet. Ich rede mit irgendwem auf der Hundewiese und registriere aus den Augenwinkeln, (ohne dass ich mich beim Reden besonders echauffiert hätte), dass helle Rotzschleifchen aus meinem Maul fliegen in Richtung Nebenmann. Oh Scheiße, denke ich. Sollte ich infiziert sein, habe ich gerade die Infektionskette vervollständigt.

Der Mann, der gut anderthalb Meter entfernt steht, regt sich über die Hamsterkäufe seiner Mitmenschen auf, nur um im gleichen Atemzug von seinem eigenen Einkaufswagen bei Edeka zu erzählen, der trotz 150 Euro-Einsatz gerade mal halbvoll geworden sei, weil die billigen Artikel alle schon weggekauft waren und er auf die teuren Bio-Produkte umschwenken musste.

„Ist doch asozial.“

Was die sozialen und praktischen Verwerfungen angeht, stehen wir noch ganz am Anfang, und nein, ich habe kein gutes Gefühl. Wie selbstverständlich es ist, dass unsere Versorgung mit Essen & Trinken stets wie am Schnürchen läuft, fällt erst auf, wenn es wegzubrechen droht.

Von der Müllabfuhr ganz zu schweigen.

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Manchmal muss man die Dinge aussprechen, nur um zu hören, was man alles für einen Mist zusammendenkt den ganzen Tag. Das waren schon immer die Momente, wo Karlos auftauchte und mir seine Ohren lieh. Bevor Karlos nicht davon erfuhr, war es praktisch nicht passiert.

Einsamkeit ist ein hartes Wort für die andere Seite der Welt.

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Die Blockwarte laufen sich warm, ihre Zeit ist gekommen.  HE, RUNTER VOM SPIELPLATZ UND AB NACH HAUSE! Jawohl, mein Herr. Und vielen Dank auch für den Hinweis. Das Dumme: Zum ersten Mal sind die Penner auch noch im Recht.

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Ob wir wollen oder nicht, die Zukunft ist Verzicht.

Mehr kann jeder, mehr ist kein Problem“, sagt sie. „Aber ins Weniger muss man erst reinwachsen.“

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Mir fällt auf, dass die Blicke sich ändern. Die wenigen Leute, die sich auf der Strasse noch begegnen, mustern sich neugierig. Eine seltsame Mischung aus Trotz und Furcht spricht aus den Augen. Sogar Liebe ist zu spüren. Und die erste verkokelte Grillparty

DANACH.

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Man geht mit Corona ins Bett, man träumt von Corona, und wenn man aufwacht und Frühstücksfernsehen schaut, ist das erste Wort, das man hört, CONVID19: über Nacht hat es wieder Hunderte erwischt.

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Als ich eine späte letzte Runde mit dem Hund drehe, fällt es mir auf: Ich habe seit Jahren nicht mehr so viele Sterne so klar am Himmel gesehen wie heute Nacht. Eine gigantische Szenerie, und jeder Stern ein Gesundeter.

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Corona übernimmt die Welt. Die USA verhängen Einreisestopp, New York droht Kollaps, Tom Hanks ist infiziert. Sanne kann es nicht mehr hören. Mach die Nachrichten aus. PANDEMIE. Die Regierung fordert die Bürger auf, direkte Sozialkontakte zu vermeiden. Frankreich schliesst Bars und Restaurants.

Zuhause bleiben…

Wer jetzt nicht in sich zuhause ist, ist nirgendwo zuhause.