Vor Häusern und Tötungsstation

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Was Häuser für angsteinflößende Riesenmaschinen sind, fällt mir erst jetzt wieder auf, wo der junge Hund da ist. Der ein Straßenhund war für kurze Zeit, dann auf der Tötungsstation landete, freigekauft wurde und zuletzt in Portugal im Shelter saß, mit 300 Kameraden. Wie in einer großen hilflosen Burschenschaft. Mit Mädchen, immerhin. Er ist wohl 1 Jahr alt, hat aber den Erfahrungsschatz eines Welpen. Häuser sind für ihn riesige Schachteln, in denen große Menschen wohnen, die nach einem treten, wenn man ihnen zu nahe kommt, weil man Hunger hat. Daher macht er sich ganz klein, unser Mr. Bartholomew, und duckt sich, wenn er an einer unbekannten großen Betonschachtel vorbeikommt. Und zieht panisch an der Leine: wo ist das nächste Unterholz? Bloß weg hier, Massa! Das wird gleich ungemütlich hier, wenn die Tür aufgeht!

(Und dann erst diese Kirche: hat doch tatsächlich diesen Stachel auf dem Dach, wie beim Impfen.)

 

Findest du mich eigentlich kühn?

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