Ich würde die Welt wechseln, wenn ich könnte, sagt die Gräfin

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„So nah kommt man einem Menschen niemals wieder, wie in den neun Monaten in der Fruchtblase der Mutter. Allein die Möglichkeit, in einem anderen Leib aufzuwachsen, ihn als Obdach zu nutzen, als Brutstätte, das ist so phänomenal, dass wir unser restliches Leben danach trachten, diese Wärme, dieses Feuer, diesen Schutz der Mutter noch einmal zu spüren. Das erinnert fatal an Heroin. Unter dem Einfluss von Heroin kommt man ähnlich zur Ruhe wie in einer Fruchtblase. Man sabbert still vor sich hin, wie in einer Nährlösung; däumchenlutschend.“

„Ehrlich gesagt, ich will nicht bis zu meinem Tod immer nur ich sein müssen. Ich will als jemand sterben, der auch die andere Seite kennt. Der auch mal in einen anderen Körper schlüpft. Das muss doch drin sein, oder nicht. Verdammt!“

„Ich würde die Welt wechseln, wenn ich könnte.“