Frauen, ein Berg Wäsche, nette Leute

Frauen – da blickst du nicht durch, auch als Frau nicht. Das ist die wichtigste Erkenntnis meines Lebens.

- Die Gräfin -

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Wir alle warten doch nur auf die eine starke Frau, die aus dem ganzen trostlosen Müll hier noch etwas Echtes macht.

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Vom Rasieren der Körperbehaarung. Während die Backfische von heute schon vorm ersten Sex das Schamjäckchen ablegen und über den Bügel hängen, waren früher robustere Naturen gefragt, in der Wildnis der Siebzigerjahre. Ganze Schamhaarpartien kamen mir zu Gesicht, bei denen mir spontan der Begriff Sassafrass einfiel, ohne jetzt immer ganz genau zu wissen, warum da so war.

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Wenn ich mich Scheiße fühle, kannst du machen, was du willst, dann bist auch du Scheiße!

- Die Gräfin -

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“Ich hab meine Tage – du musst schon Mädchendeutsch mit mir sprechen.”

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“Mannomann, ich muß so dermaßen pinkeln”, klagt sie, als wir auf der Autobahn unterwegs sind, “ich krieg schon Muschi-Visionen..!”

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“Ich hatte mal einen Stecher..”, setzt sie an.

“Wann?”

“Na, wann.. Als ich jung war, natürlich.”

“Hm. Ach so. Und?”

“Na, der Kerl war so behaart, der hatte ne richtige Schamhaarmatte. Ich mein, ich dachte schon, ich werde gewischmobbt da unten.”

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Wenn ich Menschen erstmal in mein Herz geschlossen hab, kommen die nicht mehr raus. Da können die machen, was sie wollen. Die bleiben drin.

Die Gräfin

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Als Kind hatte ich beim Rosenkohlessen immer das Gefühl, ich würde ein Pony reiten.

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Kann man Helene Fischer vor den Kadi zerren, wegen vorsätzlicher Infizierung der Massen mit einem Ohrwurm?

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Es ist eine Kausalkette, das Leben. Alles hängt ständig mit allem zusammen. Es gibt keine isolierte Betrachtung.

Nirgends.

“Weisst du, was das ist, das Leben?” starte ich einen philosophischen Versuch, der mich wie aus dem Nichts bedrängt, während wir im ruhigen Fahrwasser dahingleiten. “Man lebt, man stirbt, und zwischendurch lernt man ein paar Leute kennen.”

Sie stimmt mir zu.

“Und wenn man Glück hat, nette.”